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Ausbau der Verkehrswege zum asiatisch-pazifischen Raum: die Gateway and Corridor Initiative

Die Asia-Pacific Gateway and Corridor Initiative (APGCI) ist ein beispielloses Gemeinschaftsprojekt des öffentlichen Sektors und der Privatwirtschaft, um die strategische Lage Kanadas als Bindeglied zwischen dem nordamerikanischen Markt und den florierenden Volkswirtschaften Asiens noch stärker zur Geltung zu bringen.
Mit der Initiative will man auf die anhaltend hohen Zuwachsraten reagieren, die für den Güterverkehr mit den Ländern Asiens und insbesondere mit China prognostiziert werden. Durch umfangreiche Investitionen in die Häfen als Tor (Gateway) zum asiatisch-pazifischen Raum und ihre verkehrstechnischen Anbindung zum Landesinneren (Corridor) soll die Wettbewerbsfähigkeit Kanadas weiter gestärkt werden. Konkret werden dazu die Häfen in British Columbia sowie die damit verbundenen Schienenwege ausgebaut, um Engpässe zu reduzieren und einen raschen Transport von Waren ins Landesinnere oder zu multimodalen Verkehrs- und Transportknotenpunkten zu ermöglichen.

Die Investitionen der Privatwirtschaft haben erheblich zum Erfolg der APGCI-Initiative beigetragen. So sind Investoren am Bau von Brücken ebenso beteiligt wie an der Erschließung neuer Terminals in den westkanadischen Häfen. Sie ergänzen damit den Beitrag der kanadischen Bundesregierung. Diese steuert wiederum über 860 Mio. CAD zu Infrastrukturprojekten bei, deren Gesamtvolumen in allen vier Provinzen des kanadischen Westens 2,3 Mrd. CAD beträgt.

Potenziellen Investoren bietet die APGCI-Initiative erhebliche Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig wird Kanada durch die zusätzlichen logistischen Vorzüge ein noch attraktiverer Investitionsstandort.