Erfolgreich in Nordamerika: Investieren im Nahrungsmittelsektor

Kanada ist wie für Sie gemacht. Lesen Sie warum.

Mit dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA wurde ein Binnenmarkt geschaffen, der mehr als 435 Mio. Menschen in Kanada, den USA und Mexiko umfasst. Dieser Markt, der sich über einen ganzen Kontinent erstreckt, bietet zahllose lukrative Möglichkeiten für Unternehmen, die traditionelle oder innovative Lebensmittel und Getränke herstellen und vertreiben.

Im Nahrungsmittel- und Getränkesektor weist die Handelsbilanz mit den USA ein klares Plus zugunsten von Kanada auf. So betrug Kanadas sektorbezogener Handelsbilanzüberschuss mit dem Nachbarn im Jahr 2005 2,5 Mrd. USD. Wer versteht, wie dieser Trend zustande kommt, kann ihn für sich geschäftlich nutzen.

Zum guten Geschmack gehören bei uns gesunde Gewinne

In der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie herrscht ein überaus rauer Wettbewerb. Warum die kanadischen Hersteller und Vertriebsgesellschaften am nordamerikanischen Markt die Nase vorn haben, ist kein Geheimnis. Zu den Gründen zählen:

  • produktive, zuverlässige Arbeitskräfte
  • Produktionskostenvorteile
  • zuverlässiger Zugang zu sicheren und qualitativ hochwertigen Rohstoffen
  • Nähe zu bevölkerungsreichen Märkten
  • technisch moderne Lebensmittelverarbeitung

Die folgenden Unternehmen haben mit Kanada für sich eine gute Wahl getroffen. Lesen Sie warum.

  • Archer Daniels Midland
  • Dow AgroSciences
  • Frito-Lay Canada
  • Heinz
  • Hershey Food Corp.
  • Mars, Incorporated
  • McCormick & Company Inc.
  • Nestlé Canada Inc.
  • Puratos
  • Unilever

Kanada als Investitionsstandort: Expansion als Lebensgefühl

Wachsen wie Unilever

Der führende internationale Lebensmittelhersteller Unilever hat für zwei seiner beliebtesten Marken Kanada zum Produktionszentrum in Nordamerika gemacht: Lipton und Knorr. 2006 soll der Standort von Unilever Canada in Bramalea / Ontario ausgebaut werden, um zusätzliche Aufgaben zu übernehmen. Das Werk hat sich als effiziente Produktionsstätte von Lipton und Knorr-Beilagen für den gesamten nordamerikanischen Markt bewährt. Seine Suppen stellte es jedoch bis vor Kurzem nur für Kanada her. Nun hat der Erfolg den Mutterkonzern überzeugt: Die Suppenproduktion wird ausgebaut, um künftig auch den US-Markt beliefern zu können.

Wachsen wie Ocean Nutrition

Ocean Nutrition Canada Ltd (ONC) ist ein globaler Anbieter von Omega-3-EPA/DHA-Zusatzstoffen, die unter der Marke MEG-3® vertrieben werden und in Nahrungsergänzungsmitteln und gesundheitsfördernden Lebensmitteln enthalten sind. ONC beliefert mit seinen qualitativ hochwertigen Zusatzstoffen aus dem Meer Kunden in Nordamerika, Europa, Asien und Australien. Das Unternehmen ist der größte Hersteller von konzentrierten langkettigen Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl und erhielt als erster Anbieter für elf seiner Öle das Gütesiegel der US-amerikanischen Arznei- und Lebensmittelnormbehörde US Pharmacopoeia (USP). Derzeit verfügt ONC über 19 Patentfamilien (neuartige Zusammensetzungen, Verfahren, Anwendungen) mit 68 bereits erteilten oder noch anhängigen Patenten in 18 Ländern weltweit.

„Halifax ist mit seinen zahlreichen meereswissenschaftlichen Einrichtungen, seinen hoch qualifizierten und verlässlichen Arbeitskräften, seinen F&E-Steuervergünstigungen und seinen engen Verbindungen zu Märkten in den USA und Europa ein hervorragender Standort für den Ausbau unseres Unternehmens. Das Geheimnis unseres Erfolges sind unsere Mitarbeiter und ihre Kreativität bei der Entwicklung von patentierten Produkten und Technologien in einem Gemeinwesen, das uns auf vielfältige Weise unterstützt.”
Robert Orr, President und CEO
Ocean Nutrition

Wachsen wie Nisshin

Die japanische Nisshin Flour Milling Inc. hat die Kapazität ihres vor 17 Jahren erworbenen Standorts in Kanada mittlerweile verdoppelt, um das Marktpotenzial für ihre hochwertigen Produkte voll auszuschöpfen und zusätzliche attraktive Marktchancen auf der anderen Seite der Grenze in den USA zu nutzen. 1989 erwarb Nisshin die Rogers Foods Ltd. mit Sitz in Armstrong / British Columbia, einen lokalen Mühlenbetrieb für Qualitätsmehle und Vollkornnaturprodukte. Zunächst trieb der neue Eigentümer den Ausbau und die Modernisierung des Werks in Armstrong voran. Doch dann wurde klar, dass auf diese Weise die steigende Nachfrage nach den Rogers-Produkten nicht mehr gedeckt werden konnte. Daraufhin eröffnete Rogers in Chilliwack / B.C. eine zweite Mühle mit einer Tageskapazität von 250 Tonnen und konnte so den Mehlabsatz auf Backwarenhersteller und Lebensmittelverarbeiter in Vancouver und an der Westküste der USA ausdehnen.

KPMG-Standortstudie 2006

Steigende Gewinne im Nahrungsmittelsektor: Kanada bietet Kostenvorteile von 4 % gegenüber den USA

Im März 2006 veröffentlichte KPMG eine detaillierte Studie über die Betriebskosten von lebensmittelverarbeitenden Betrieben in neun Ländern: USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande und Singapur.

Kanada belegte dabei den ersten Platz mit einem Kostenvorteil von 4,0 % gegenüber den Vereinigten Staaten.
Aus diesen Kostenvorteilen ergibt sich eine durchschnittliche Nettoumsatzrendite von 6,9 % in Kanada gegenüber 3,1 % in den USA – eine mehr als doppelt so hohe Marge!

Obschon auch andere in der Studie berücksichtigte Länder über Kostenvorteile gegenüber den US-Nahrungsmittelherstellern verfügen, bietet keines von ihnen einen derart problemlosen Zugang zum US-Markt. Durch das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA kann Kanada die US-Märkte direkt beliefern: Von den 20 größten Städten Kanadas sind 17 nur anderthalb Autostunden von den USA entfernt.
Im nordamerikanischen Vergleich kostengünstiger Standorte für die Lebensmittelverarbeitung belegen die Städte Sherbrooke, Edmonton und der Raum Waterloo die Plätze 1, 3 und 4.

Das von KPMG verwendete Betriebskostenmodell geht von einem kleinen, unabhängigen lebensmittelverarbeitenden Betrieb aus, der unverderbliche Produkte mit mittlerer Wertschöpfung, wie z. B. Süß-, Trocken- oder Dosenwaren, herstellt.

Ein interessantes neues Tool für Investoren

Ergänzend zu dieser Studie hat KPMG ein internetgestütztes Kostenmodell und eine interaktive Website entwickelt. Dort können Investoren prüfen, welche Anlauf- und Betriebskosten in mehr als 128 Städten über einen Zehn-Jahreszeitraum anfallen würden.

Möchten Sie selbst ausrechnen, welchen Kostenvorteil nach Steuern Ihnen Kanada im Vergleich zu den USA bietet? Schauen Sie sich die Daten auf der Website an. Legen Sie selbst die Kriterien fest, stellen Sie eigene Vergleiche an, wählen Sie aus, welche Städte möglicherweise als neue Standorte oder für Erweiterungsinvestitionen für Sie in Frage kommen.

Hier können Sie unsere Aussagen überprüfen: www.CompetitiveAlternatives.com

Vergleich der jährlichen Kosten: Lebensmittelverarbeitung

Kosten nach maßgeblichen Kostenfaktoren (in Tsd. USD)

Vergleich der jährlichen Kosten: Lebensmittelverarbeitung

Nordamerika Europa Asien/Pazifik Kanada USA Deutschland Italien Großbritannien Frankreich Niederlande Japan Singapur

  • Ertrag
  • Aufwand
  • Löhne und Gehälter
  • Sozialabgaben
  • sonstige Zusatzleistungen
  • Summe Arbeitskosten (inkl. Zusatzkosten)
  • Transport
  • Ver- und Entsorgung
  • Zinsen und Abschreibungen
  • ertragsunabhängige Steuern
  • standortunabhängige Kosten
  • Gewinn vor Steuern
  • Ertragssteuern1
  • effektiver Steuersatz
  • Gewinn nach Steuern
  • Nettoumsatzrendite
  • Jährliche Gesamtkosten

1. Unabhängig davon, ob ein Gewinn oder Verlust ausgewiesen wird, kann der Ertragssteuerbetrag aufgrund der jeweiligen Vorschriften über Absetzbarkeit, Mindestbesteuerung und Ertragssteuergutschriften positiv oder negativ ausfallen. Die Angabe des effektiven Steuersatzes entfällt, wenn das Ergebnis aufgrund eines zu geringen Gewinns nicht aussagekräftig ist.
Quelle: Competitive Alternatives – Wettbewerbsfähig durch die richtige Standortwahl. Internationale Unternehmenskosten: Ein Leitfaden von KPMG, Ausgabe 2006.

„Unsere Expansionsprojekte in Kanada zeigen, dass wir hier einen erstklassigen Betrieb haben und dass das Land ein hervorragender Standort für Unternehmen aus dem Nahrungsmittelsektor ist, die sowohl in Kanada als auch in den USA erfolgreich agieren möchten. Wir haben den Beweis erbracht, dass wir hier Lebensmittelprodukte herstellen können, die unter Kostengesichtspunkten konkurrenzfähig und zugleich qualitativ absolut hochwertig sind.”
Jeffrey Allgrove, President
Unilever Canada

„General Mills bietet kanadischen Familien innovative Lebensmittel, von denen viele unter allgemein bekannten Markennamen vertrieben werden. Diese Kombination aus schlagkräftigen Marken und hervorragenden Mitarbeitern ist entscheidend für unser Wachstum am kanadischen Markt.”
Christi Strauss, President
General Mills Canada

Vergleich der jhrlichen Kosten: Durchschnitt aus zwlf Wirtschaftszweigen

Singapur, Kanada, Frankreich, Niederlande, Italien, Großbritannien, USA, Japan, Deutschland
Vergleichsbasis 100%

*Die betrieblichen Gesamtkosten stellen die Summe der standortabhängigen und der standortunabhängigen Kosten dar.
Quelle: Competitive Alternatives – Wettbewerbsfähig durch die richtige Standortwahl. Internationale Unternehmenskosten: Ein Leitfaden von KPMG, Ausgabe 2006.

Handel mit verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken Kanada/USA

in Mrd. USD*

Handel mit verarbeiteten Lebensmitteln und Getrnken Kanada/USA

Exporte in die USA, Importe aus den USA, Handelsbilanz
*Quelle: Statistics Canada

Platz 1 für Kanada im 16-Länder-Vergleich bei der Produktivität der lebensmittelverarbeitenden Industrie

Im November 2005 veröffentlichte die britische Agentur für die Förderung sektorspezifischer Qualifikationen SSDA eine internationale Studie über das Qualifikationsniveau und die Produktivität bestimmter Sektoren, in der Kanada im Lebensmittel- und Getränkesektor den ersten und Großbritannien den zweiten Platz belegte.
In der Studie wurde die totale Faktorproduktivität (TFP) verglichen, die weithin als umfassendster Indikator zur Produktivitätsmessung einer Branche gilt. Sie berücksichtigt auch den Einfluss von Bildung, Ausbildung und technischem Fortschritt sowie von organisatorischen und managementspezifischen Vorteilen.

Was macht Kanada zu einem Wirtschaftsstandort erster Wahl?

Eine stabile und robuste Wirtschaft

Kanada konnte in den vergangenen Jahren als einziger G7-Staat durchgehend Haushaltsüberschüsse vorweisen. Im Haushaltsjahr 2005/2006 wurde der achte jährliche Haushaltsüberschuss in Folge erzielt. Die Inflationsrate lag zwischen 2000 und 2004 jeweils im Jahresvergleich bei moderaten 2,4 % und sank 2005 sogar auf 1,7 %.

Erstklassige Arbeits- und Führungskräfte

Der Anteil der Hochschulabgänger (Universitäten und Colleges) an der Gesamtbevölkerung ist in keinem Land der Erde so hoch wie in Kanada. Und im nordamerikanischen Vergleich bietet Kanada die stabilsten Arbeitsverhältnisse und die treuesten Mitarbeiter. Darüber hinaus stellt Kanadas vielsprachige Erwerbsbevölkerung eine wertvolle Ressource für den Erfolg eines Unternehmens auf dem Weltmarkt dar.

Moderate Löhne und Gehälter

KPMG stellte in ihrer Studie über betriebliche Kosten aus dem Jahr 2006 fest, dass Kanada die niedrigsten durchschnittlichen Arbeitskosten der G7-Staaten aufweist und deutlich unter dem Kostenniveau vergleichbarer US-Standorte liegt. Der Studie zufolge waren die durchschnittlichen Arbeitskosten (einschließlich Zusatzleistungen) in den USA insgesamt um fast 12 % höher als in Kanada.

Unternehmen sparen Kosten dank staatlichem Gesundheitswesen

Kanadas staatliches Gesundheitssystem unterstützt die Unternehmen bei der Gesunderhaltung ihrer Arbeitskräfte und senkt deutlich ihre Kosten für betriebliche Versorgungsleistungen.

Erstklassige F&E zu einem Bruchteil der üblichen Kosten

Kanada bietet im Vergleich der Industrieländer mit die großzügigsten Steueranreize für F&E-Projekte. Die KPMG-Studie Competitive Alternatives – Wettbewerbsfähig durch die richtige Standortwahl aus dem Jahr 2006 kommt zu dem Ergebnis, dass die F&E-Aufwendungen im Biotech-Sektor in Kanada um 10,9 % niedriger sind als in den USA.

Nähe zum US-Markt

Durch die NAFTA öffnet Kanada Ihnen die Pforten zu mehr als 435 Mio. Verbrauchern und einem gemeinsamen BIP von über 12 Billionen USD. Kanada und die Vereinigten Staaten haben das größte bilaterale Handelsvolumen weltweit; damit liegt Kanada als wichtigster Handelspartner der USA vor China, Mexiko und Japan.

Roter Teppich für Investoren

Der Bericht der Weltbank Doing Business in 2006 unterstrich einmal mehr die Spitzenposition Kanadas im internationalen Vergleich. Ein Grund dafür war die Tatsache, dass in Kanada für eine Unternehmensgründung gerade einmal zwei Verfahrensschritte und drei Tage erforderlich sind.

Bester Standort Nordamerikas

Nach Einschätzung der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wirtschaftsmagazins The Economist, dürfte Kanada im Zeitraum 2005 bis 2009 der zweitbeste Standort der Welt sein (nur Dänemark sei besser positioniert). Die EIU begründete ihre Einschätzung mit der Offenheit Kanadas gegenüber ausländischen Handelspartnern und Kapitalgebern, mit der hochwertigen Infrastruktur und den erstklassigen Chancen, die sich von Kanada aus am nordamerikanischen Markt ergeben.

Rogers Foods verbindet Kanadas traditionelle Leistungsethik mit attraktiven neuen Technologien und erstklassigen Transportmöglichkeiten, um getreidebasierte Qualitätsprodukte in den USA zu vermarkten. Durch unseren Erfolg können wir in den betreffenden US-Märkten weiter wachsen.”
Vic Bell, President,
Rogers Food Ltd.

Unterstützung beim Aufbau starker Marken für Ihre Produkte 'Made in Canada'

Durch die kanadischen Gesetze und Bestimmungen, die von den kanadischen Behörden, wie z. B. dem Bundesamt für Lebensmittelkontrolle, überwacht werden, werden im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor Produktionsstandards auf Weltniveau garantiert. Kanada ist für sein Engagement in Sachen Nahrungsmittelsicherheit und Umweltschutz bekannt. Dies stärkt das Vertrauen der Verbraucher und erleichtert die internationale Vermarktung von kanadischen Lebensmitteln und Agrarerzeugnissen.

Das kanadische Ministerium für Landwirtschaft und Nahrungsmittel AAFC fördert den Export von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln durch eine Reihe von Programmen und Leistungen. Dazu gehören eine Strategie zur internationalen Förderung kanadischer Marken für Lebensmittel und Landwirtschaftsprodukte durch ein eigenes Budget und spezielles Personal sowie das Canadian Agriculture and Food International Program, durch das ergänzende finanzielle Mittel zur Etablierung und Förderung von branchenweiten Marken in internationalen Märkten bereitgestellt werden.