Drahtlose Kommunikation
Drahtlose Kommunikation
Kanada als Drahtlospionier und Vorreiter für das 21. Jahrhundert
Kanadische Unternehmen von Weltrang haben sich auf dem Gebiet der drahtlosen Kommunikation mit erstklassigen Produkten für die Bereiche Infrastruktur, Datenverkehr, Enabler, Middleware und den entsprechenden Anwendungen weltweit einen hervorragenden Ruf erworben. Mit hoch qualifizierten, kostengünstigen Arbeitskräften, einem leistungsfähigen F&E-Umfeld, intelligenten regulatorischen Rahmenbedingungen und führenden Forschungszentren ist Kanada ein idealer Standort für Investoren mit innovativen Projekten.
Was Kanada Ihnen zu bieten hat
- 400 Unternehmen mit 21.000 Beschäftigten
- Platz 2 innerhalb der G7 beim Patent- und Urheberrechtsschutz
- Platz 2 im OECD-Vergleich bei den Steuernachlässen für F&E-Aufwendungen
- eines der führenden 10 % aller Länder bei der Breitbanddurchdringung
- höchste Lebensqualität innerhalb der G7
Führende Bereiche des kanadischen Drahtlossektors
Mobilfunkausrüster
Kanada gehört in diesem Bereich zur Spitzengruppe, wobei die Unternehmen des Landes bei den CDMA-Infrastrukturumsätzen (Codemultiplexzugriff) die zweite Position einnehmen und bei den Ethernet-Switches im Gigabitbereich die Nr. 3 sind. Zu den führenden Branchenvertretern aus Kanada zählen Nortel Networks, Sinclair Technologies und Radian Communications.
Mobilfunk- und Teilnehmerendgeräte
Bei der Entwicklung von intelligenten, zukunftsgerichteten und innovativen Angeboten haben die kanadischen Unternehmen ihren Anspruch auf eine globale Führungsposition unterstrichen - ob es um Smartphones wie den Blackberry von Research in Motion oder um Funkmodems wie die AirCards von Sierra Wireless geht, die durchgängige Lösungen für den E-Mail- und Datenverkehr bieten.
WiMAX-Funksysteme
Die Welt wird kleiner, und die Menschen aus verschiedenen Ländern rücken immer enger zusammen - dank modernster Innovationen, die von kanadischen Unternehmen wie BelAir Networks, Bridgewater Systems, Dragonwave, Redline Communications, Vecima Networks und Wavesat entwickelt werden. Inzwischen ist man auch international auf die Kanadier aufmerksam geworden. 2008 gewann Wavesat den Technology Excellence Award des Analyse- und Beratungsunternehmens Frost & Sullivan für Forschungsarbeiten mit OFDM-Chipsets, während Redline Communications sich einen Namen machte, indem es als eines der ersten Unternehmen weltweit eine komplette, vom WiMAX-Forum zertifizierte Produktlinie anbieten konnte.
Software Defined Radio (SDR)
Aus Kanada stammt die weltbekannte SCARI Software Suite, eine integrierte Entwicklungsumgebung für softwarekonfigurierbare Funktechnologie (SDR), für die das Communication Research Centre Pionierarbeit geleistet hat. Das als Funktechnologie der Zukunft gehandelte SDR-Verfahren kann beliebige Übertragungsprotokolle und Frequenzbänder nutzen und ist im militärischen Bereich bereits fest etabliert. Mit der Software werden Hersteller in die Lage versetzt, die SDR-Technologie für beliebige Branchen, Anwendungsfälle und Produkte einzusetzen. So wird die Software Suite 2007 bereits von wichtigen Funktechnikherstellern und professionellen Plattformanbietern wie Spectrum Signal Processing, ISR Technologies, Lyrtech und Pentek genutzt.
Kreative Cluster
Die kanadische Regierung fördert die Forschung und Entwicklung durch zahlreiche Exzellenzzentren, zu denen auch das Communications Research Centre, das National Institute for Information Technology und das National Institute for Nanotechnology gehören. An vielen Hochschulen sind Forschungszentren für Nanotechnologie angesiedelt, so beispielsweise an den Universitäten Toronto, Waterloo, McMaster, McGill und Alberta. Großzügige F&E-bezogene Steuervergünstigungen, die auf bis zu 65 % der gesamten F&E-Aufwendungen anwendbar sind, stärken zusätzlich die Innovationskraft.
Ottawa
Ottawa ist ein wichtiger Technologiestandort mit über 1.600 Hightech-Unternehmen, die 65.000 Menschen beschäftigen. Die Region ist bekannt für ihr Knowhow im Bereich Telekommunikationsausrüstung und Netzwerktechnik. Zu den führenden Bildungseinrichtungen der Stadt zählen die University of Ottawa, die Carleton University, das Algonquin College und die Université du Québec en Outaouais. Sie versorgen globale Branchengrößen wie Adobe, Alcatel Canada, Calian Technology, Cisco, Cognos und Mitel Networks mit einem steten Strom an qualifizierten Nachwuchskräften.
Toronto
In Toronto sind 3.300 Hightech-Unternehmen ansässig, darunter führende Vertreter wie Nortel Networks und TELUS. Sie beschäftigen 148.000 Arbeitskräfte und erwirtschaften Jahresumsätze in Höhe von 25 Mrd. CAD. Erstklassige Ausbildungsstätten wie das Emerging Communications Technology Institute der University of Toronto, die York University und das Institute Of Technology der University of Ontario bringen hoch qualifizierte Fachkräfte hervor und engagieren sich in der Erforschung innovativer Technologien für Produktentwicklungen.
Waterloo
Die als Kanadas Technologiedelta bekannte Region verfügt über Bildungseinrichtungen der Extraklasse und damit auch über hervorragend ausgebildete Arbeitskräfte. Im Bildungsbereich sind beispielsweise die University of Waterloo und die Wilfred Laurier University zu nennen. Außerdem befinden sich Forschungseinrichtungen wie der Research Accelerator des Technologieverbands Communitech und der universitäre Forschungs- und Technologiepark der University of Waterloo in der Stadt. Neben einem Forschungszentrum für Nanotechnologie und technischen Forschungsprogrammen betreibt die University of Waterloo auch ein Institute for Quantum Computing, das sich einen Namen im Bereich Kryptographie, Dokumenten- und Datensicherheit gemacht hat. Aufgrund des geballten Knowhow vor Ort haben sich führende Branchenvertreter wie Research in Motion und SiRiFIC Wireless in Waterloo niedergelassen.
Montréal
Aufgrund ihrer elf Hochschulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen verfügt die Stadt über die besten Fachkräfte für Informations- und Kommunikationstechnik. So wird in Montréal die größte Anzahl Studenten in technischen Studiengängen ausgebildet. Darüber hinaus sind an mehreren Universitäten wie der Université du Québec à Montréal, der McGill University und der Ecole Polytechnique Montréal Forschungszentren für Nanotechnologie angesiedelt. Es überrascht daher kaum, dass die Stadt beim Beschäftigungszuwachs im Hochtechnologiebereich im Zeitraum 2006-2007 den dritten Platz einnahm. In der Produktion von IT- und Telekommunikationssystemen und ‑geräten arbeiten beinahe 21.000 Menschen für 370 Unternehmen. Die zwölf universitären Zentren mit Branchenbezug verfügen über weitere 700 Fachkräfte. Zu den führenden Vertretern des Sektors gehören CMC Electronic, SR Telecom und Sanmina-SCI.
Calgary
Die mehr als 300 in Calgary ansässigen Unternehmen beschäftigen über 16.000 Arbeitskräfte und haben sich auf Interaktivität im Mobilbereich, Mobile Commerce, Positionierungs- und Kartierungstechnologien, Telematik, Geomatik, GPS, Sicherheit und mobile Inhalte spezialisiert. Sie machen die Provinz zu einem attraktiven Standort, an dem bereits Firmen wie WiLan, Zi Corporation, Nortel, Novatel, Safefreight, Wireless Edge und Baseband vertreten sind. Weitere Argumente, um die technologischen Vorteile der Region zu nutzen, liefern die hier ansässigen Universitäten von Weltrang, wie z. B. die University of Calgary, die sich im Bereich Geomatik einen Namen gemacht, sowie TRLabs, Kanadas führendes Forschungskonsortium für Informations- und Kommunikationstechnik.
Vancouver
In Vancouver beschäftigen die 250 Unternehmen des Drahtlossektors rund 5.500 Arbeitskräfte. Wichtige Forschungseinrichtungen wie das auf Radioastronomie spezialisierte National Dominion Radio Astrophysical Observatory Lab oder das F&E-Zentrum für Mobilterminals von Nokia wie auch das Schulungszentrum von UTStarcom haben den Standort für so bekannte Unternehmen wie Glentel, Sierra Wireless, Vecima Networks Inc., Versatile Systems Inc. und MDSI Mobile Data attraktiv gemacht.
